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Chromatographie

LC-UV/Vis mit Diodenarraydetektor

Die in der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie am häufigsten anzutreffende Kombination von chromatographischem System und Detektor ist für die meisten Analyten die Methode der ersten Wahl, wenn routinemäßige qualitative oder quantitative Bestimmungen von Substanzen etabliert werden sollen. Neben der Retentionszeit steht als zweiter Identifizierungsparameter das UV/Vis-Spektrum zur Verfügung, welches über den automatischen Vergleich mit einer Spektrendatenbank die schnelle Zuordnung zu einer bekannten Referenz ermöglicht.

 

 

LC-MS (massenselektive Detektion)

Unter LC-MS wird die Verbindung von Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie verstanden. Die Chromatographie dient dabei der Auftrennung, die Massenspektrometrie der Identifikation von Substanzen in Gemischen. Durch die Kopplung beider Methoden steht als Ergebnis für jeden Punkt des Chromatogramms ein Massenspektrum zur Verfügung. Dadurch wird es möglich die chemische Struktur einzelner Bestandteile in Gemischen aufzuklären. Der Einsatz hochauflösender Massen­spektro­meter ermöglicht eine direkte Bestimmung der Summenformel der Komponenten.

 

 

LC-NMR

Die Kopplung von Flüssigkeitschromatographie und NMR-Spektroskopie ist eine der aussage­kräftig­sten und leistungsfähigsten analytischen Methoden zur Strukturaufklärung von Verbindungen in Mischungen. Prinzipiell werden drei Arten der LC-NMR-Kopplung unterschieden: die continous-flow-, die stopped-flow- und als modernste und anwenderfreundlichste die LC-SPE-NMR-Technik. Diese ermöglicht durch den Einsatz des so genannten post-column Peak-Trappings die gezielte Anreicher­ung einzelner Substanzpeaks und so auch eine Strukturaufklärung von Nebenkomponenten in komplexen Mischungen, wie Naturstoffextrakten oder Proben aus Stresstests pharmazeutischer Wirk­stoffe.
Hinweis: Nur für Langzeitprojekte

 

 

GC-MS

Die Kopplung von Gaschromatograph und Massenspektrometer ist eine der effizientesten analytisch­en Techniken, wenn verdampfbare Substanzen mit relativ geringer Molekülmasse (M < 1000 amu) identifiziert oder quantifiziert werden sollen. Wie auch in der LC-MS steht durch die Kopplung für jeden Punkt des Chromatogramms ein Massenspektrum zur Verfügung. Der automatisierte Abgleich mit kommerziellen Datenbanken, die die Massenspektren mehrerer 100.000 Verbindungen enthalten, ermöglicht eine effiziente Klassifizierung des Spektrums der Inhaltsstoffe unbekannter Proben. Dies macht die GC-MS z.B. zu einer sehr leistungsfähigen Technik in der Metabolitenanalyse.

 

 

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